Freispruch vom Bandendiebstahl

Vor dem Landesgericht für Strafsaschen Wien hatte sich eine 33-jährige Slowakin wegen gewerbsmäßigen Bandendiebstahls zu verantworten: Mitte Oktober 2012 wurde sie gemeinsam mit ihrer Freundin von einem Ladendetektiv angehalten, wobei die Freundin mit Diebsware um mehrere hundert Euro bei sich hatte. Die Slowakin bestritt entschieden, an deren Diebstahl mitgewirkt zu haben, zwei weitere Männer, die die Frauen begleitet hatten, verschwanden vor dem Eintreffen der Polizei. Mit einer einschlägigen Vorstrafe wegen gewerbsmäßigen Diebstahls hatte die 33-Jährige keinen leichten Stand im Verfahren: Ihr Verteidiger, Roland Friis, plädierte dennoch auf nicht schuldig. Nachdem die Freundin die Slowakin konsequent entlastete, präsentierte die Verteidigung einen der beiden Herren, die scheinbar fluchtartig verschwunden waren: Der Slowake bestätigte die Angaben der 33-Jährigen vollinhaltlich, worauf das Gericht einen Freispruch fällte. Daran konnte auch nicht die vorangegangene belastende Aussage des Detektivs etwas ändern. Das Urteil ist rechtskräftig.

Red.

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